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Endlich – heute sind wir an dem Punkt, an dem wir nicht mehr „im Schweiße unseres Angesichts“ für unsere Lebensgrundlagen arbeiten müssten. Wir sind heute mehr denn je befreit, uns die Frage zu stellen, was will ich eigentlich mit meiner Lebenszeit machen. Die Herausforderung der Selbstbestimmung ist uns damit schon in die Wiege gelegt. Nach der Schule wird das konkret: ich kann entscheiden, wie weit ich mich selber in meinem Leben mit- und ernst nehme.
Es gibt heute keine äußere Sicherheit mehr. Die Sicherheit bin ich selbst!
Nutzen wir diese Chance?

Wir erleben viele junge Menschen, die den Wunsch haben, etwas zu tun, was sie selbst als wichtig und notwendig erachten. Wir sehen keinen anderen Weg, als radikal immer wieder nach dem Menschen und seinen eigenen Impulsen zu suchen und Räume zu schaffen, um diese zu finden und zu verwirklichen.
Einen Beruf sucht man sich schließlich nicht aus wie ein Auto, sondern man findet ihn wie die große Liebe.
Auf diesem schwierigen Weg, der in der Regel von einem „ja, aber“ begleitet wird und zahlreiche Ängste schürt, wollen wir jungen Menschen Mut machen.
Wir wollen junge Menschen unterstützen die eigenen Sehnsüchte und Wege ernst zu nehmen und Möglichkeiten zu finden, diese zu einem Beruf zu machen.

I invite you to think that you are just as important to this world as the sun is.“
Orland Bishop

Weitere inhaltliche Vertiefung in unserer Zeitung, unter anderem in einem langen Text von Joshua Conens zum Thema Berufsfindung.

Unterstützt werden wir bei dem gesamten Projekt von Prof. Dr. Ute Fischer (TU Dortmund), die schon seit einigen Jahren an ähnlichen Fragestellungen wissenschaftlich arbeitet und forscht.